Allgemeine Infos zum Arbeiten in der Schweiz

Arbeit in der Schweiz ist wegen guter Bezahlung, niedriger Steuer (Einkommenssteuer bis 15%, Rentenversicherung 2%, Krankenversicherung 7%, Mehrwertsteuer ca. 8%) und der quasi Vollbeschäftigung eine attraktive Sache, denn die Schweiz ist ein moderner Industriestaat mit stabiler Wirtschaft. Da die Schweiz im hohen Maße von Importen abhängig ist, werden eigene Produkte stark exportiert. Da die Schweiz international ausgerichtet ist, wird eine zunehmende Zahl von ausländischen Arbeitnehmern angezogen.
Es werden vorwiegend hoch qualifizierte Fachkräfte gesucht, die branchenspezifisch zum Einsatz kommen. So haben IT-Spezialisten, Finanzfachleute, Köche und andere gastronomische Berufe gute Aussichten auf dem Stellenmarkt. Darüber hinaus ist auch ärztliches Personal für die Kliniken und Praxen gefragt.
Die meisten Schweizer sind mehrsprachig und auch ausländische Bewerber sollten möglichst mehrere Sprachen beherrschen. Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die 4 offiziellen Amtssprachen.

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Jobsuche in der Schweiz:

In den ersten drei Monaten benötigen Sie zur Stellensuche keine Aufenthaltsbewilligung.
Ihre Bewerbung sollte, ähnlich wie in Deutschland, möglichst nur ein einseitiges Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf mit Foto sowie Zeugniskopien beinhalten. Weitere Unterlagen sind nur auf Anfrage einzureichen oder wenn Sie für die Stelle von besonderer Bedeutung sind. Seien Sie nicht zu ausschweifend und machen Sie kurz und kompetent klar, was Sie für die angestrebte Position auszeichnet. Passende Persönlichkeitsmerkmale können wichtiger sein als Schul- und Studienergebnisse. Stellen Sie deshalb Ihre Stärken präzise dar.

Bewilligung:

Die Schweiz hat 2013 die RICHTLINIE 2005/36/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES, vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen ratifiziert. Damit erfolgt seit Ende 2013 die Anerkennung von Ärzten gemäß dieser Richtlinie. Information finden Sie bei Medizinalberufekommission MEBEKO:
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/berufe-im-gesundheitswesen/anerkennungen-gesundheitsberufe.html

Es wird zwischen der direkten und indirekten Anerkennung unterschieden. Die direkte Anerkennung erfolgt, wenn das Diplom in einem Vertragsstaat erworben worden ist. Von der indirekten Anerkennung wird gesprochen, wenn ein Vertragsstaat ein Drittstaatendiplom anerkennt und diese Anerkennung von der Schweiz übernommen wird.

Beachten Sie dazu auch folgende PDF-Dokumente:

>>Diplomanerkennung
>>Richtlinie 2005 36 EG Anerkennung von Berufsqualifikationen
>>Merkblatt Praxisvertretung.pdf
>>Gesuch Praxisvertretung

Hinweis: Vermittlungen in die Schweiz erfolgen ausschließlich über Polygate Management & Consulting AG (www.polygate.ch) gemäß dem schweizerischen Arbeitsvermittlungsgesetz (AVG).

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