Philosophie
Trotz der steigenden Zahl der beschäftigten Ärzte steigt der Ärztemangel. Ist es nicht ein Paradox? Wie kommt es dazu? Hier einige Hintergrundinformationen:
- Durch eine ständige medizinische Entwicklung steigt auch ein Bedarf an Ärzten, die in den neuen Bereichen tätig sein können. Beispiele hierzu: Eröffnung eines neuen Bereiches wie Betriebswirtschaftslehre für die Ärzte oder eine Entwicklung des Qualitätsmanagementes mit neuen Kodierungsrichtlinien.
- Ein weiterer Grund dafür ist das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung mit einer Alterung unserer Gesellschaft, die einen höheren Versorgungsbedarf hat. Hierzu ist z.B. ein Wachstum von der Gerontopsychiatrien oder der Interdisziplinären Stationen zu bezeichnen.
- Ein zunehmender Frauenanteil (über 40%) in der Medizin widerspiegelt sich in der Teilzeitarbeit.
In den letzten Jahren ist eine deutliche Zunahme an Inseraten im deutschen Ärzteblatt zu bemerken. Wie kommt es dazu? Bedeutet es eine hohe Fluktuation der Ärzte? Ja. Hier einige Hintergrundinformationen:
- Die Erwartungen an die Ärzte sowie deren zahlreiche Aufgaben sind in unserer Zeit enorm gestiegen und werden auch in Zukunft weiter wachsen.
- Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang höherer Belastungen mit verstärkten negativen Beanspruchungsfolgen sowie höherer Ressourcen mit positiven bzw. weniger negativen Beanspruchungsfolgen (vgl. de Jonge et al., 2000; Richter et al., 2000, Stern, 1996). Diese negative Beanspruchungsfolgen entstehen zusätzlich durch höhere Inanspruchnahme während der Bereitschaftsdienste, die meistens zusätzlich zu den normalen Diensten von den Stationsärzten durchgeführt werden sollen. Die Studieergebnisse (vgl. 2002: Peter Richter, Susanne Merkel, Beate Streit, Gabriele Haeslich, Ines Strakow & Sabine Engel) beweisen, dass sich die Ärzte am Morgen nach der Bereitschaft jedoch signifikant angestrengter, müder und weniger engagiert/positiv gestimmt als am Morgen vor dem Bereitschaftsdienst gefühlt haben.
Genau hier setzen wir unseres Potenzial ein. Wir bieten Ihnen externe Fachärzte, die Ihren Bedarf im Stationsdienst oder im Bereitschaftsdienst kurz-, mittel- oder langfristig personell ausreichend abdecken können.
Die Einbeziehung extern tätiger Ärzten für die Bereitschaftsdienste ist heutzutage in Deutschland ein Know how für Ihr Krankenhaus. Dieser Bedarf steigt aber stetig.



